Archiv für Linux

Asus versaut mir Weihnachten

Wie Golem und heise berichten kommt der Eee Pc erst im Januar :( Menno, doch was anderes zu Weihnachten?

Schneller Support

Auf dem CCWN-Server war die 2te Platte irgendwann diese Woche kaputt gegangen… Den größten Aufwand hat das Komplettbackup des Servers verursacht, läppische 5 Stunden.

Den eigentlichen Austausch der Platte hat Hetzner dann binnen einer halben Stunde erledigt, wobei ein Großteil der Zeit auf mein Greylisting zurückzuführen ist… Da muss man doch echt mal ein Lob aussprechen, sowas nenne ich erstklassigen Support!

Automatische inkrementelle Backups von OpenVZ VE

OpenVZ bietet von sich aus keine Methode um die Virtuellen Maschinen (VE) sinnvoll zu sichern. Allerdings sind die VEs vom Hauptsystem aus gesehen nichts anderes als "normale" Ordner. Sofern man die VE stoppt, kann man auf diesen Dateien auch ohne Probleme ein Backup starten.

Nun will man aber bekannterweise für ein Backup den Server nur kurz oder am Besten überhaupt nicht herunterfahren. Die optimale Lösung mit nicht herunterfahren war mir zu stressig, für das nur kurz herunterfahren war aber schnell die Lösung gefunden: rsync mit dem Parameter --link-dest. So muss ich nur einmal ein volles Backup ziehen und rsync erzeugt bei allen darauffolgenden Backups Hardlinks im Dateisystem und reduziert so ganz nebenbei auch noch den Platzbedarf für die Backups. Trotzdem sieht jeder Backupordner wie ein vollständiges Backup aus.

Um das ganze jede Nacht zu automatisch laufen lassen zu können, habe ich noch eine kleine Schleife um das eigentliche Backup gebaut, die die aktuell laufenden VEs automatisch findet und sichert. Aktuell nicht aktive VEs werden auch nicht gesichert, an ihnen werden ja auch keine Änderungen durchgeführt. Sollte also eine VE dazu kommen, so wird in der darauf folgenden Nacht automatisch ein Full-Backup der VE geschrieben und solange die VE aktiv ist diese auch automatisch inkrementell gesichert.

CODE:
  1. #!/bin/bash
  2.  
  3. DATUM=`date +%F`;
  4. VZ_HOME=/vz/private
  5. BKP_BASE=/backup/virtual
  6. LAST_RUN=`cat $BKP_BASE/lastRun.date`
  7.  
  8. for veid in `ls $VZ_HOME`;
  9.   do
  10.   if [ `vzctl status $veid | awk '{print $5}'` == "running" ]; then
  11.     if [ ! -d $BKP_BASE/$veid ]; then
  12.       mkdir -p $BKP_BASE/$veid;
  13.     fi;
  14.     echo "Backing up VE $veid";
  15.     BKP_PATH="$BKP_BASE/$veid/$DATUM";
  16.     vzctl stop $veid;
  17.     rsync -a --delete --link-dest=$BKP_BASE/$veid $LAST_RUN $VZ_HOME/$veid/  $BKP_BASE/$veid/$DATUM;
  18.     vzctl start $veid;
  19.   fi;
  20. done;
  21. echo $DATUM> $BKP_BASE/lastRun.date

Was noch fehlt ist ein Script, dass die angelegten Daily Backups ausdünnt und so Monthly und Yearly Backups anlegt. Die Ordner der Daily Backups können einfach gelöscht werden, da verlinkte Dateien erst vom Dateisystem verschwinden, wenn der letzte Link gelöscht wurde...

OpenVZ und mounts

Da will man nur nen Ordner von ner anderen Platte in eine virtuelle Maschine mounten und scheitert mit mount --bind kläglich... Und dann ist die die Lösung einfach, dass man anstatt direkt in /vz/private/xxx zu mounten eben in /vz/root/xx mounten muss :wallbash

Roundcube RC1 einrichten

Offensichtlich kommen einige von euch über "Roundcube einrichten" per Google zu mir... Ich weiss zwar nicht warum man da so viel nachschlagen muss, aber hier mal für alle die danach suchen eine kleine Anleitung.

Zuerst braucht ihr natürlich die Sourcen von www.roundcube.net, hier einfach roundcubemail-0.1-rc1.1.tar.gz herunterladen. Das File ab auf den Server und per
tar -zxvf roundcubemail-0.1-rc1.1.tar.gz entpacken. Danach müsstet ihr ein Verzeichnis roundcubemail-xxx haben. (Wer keinen Shell Zugriff hat nehme Winzip oder 7Zip und entpacke damit, danach einfach das Verzeichnis auf den Server laden). In diesem Verzeichnis gibt es einen Ordner SQL. In diesen wechseln und folgendes ausführen:
mysql -u benutzername -h servername -p
use datenbankname;
source mysql5.initial.sql bzw. mysql.initial.sql;

je nach MYSQL-Version. Solltest du keinen Shell-Zugriff haben, das ganze per phpMyAdmin oder ähnlichem ausführen, diese Tools haben immer die Möglichkeit ein .sql-File hochzuladen und auszuführen.

Nun noch die config-Files anpassen. Im Ordner config befinden sich 2 gut kommentierte (wenn auch englische) Dateien: db.inc.php.dist und main.inc.php.dist. Zuerst die main.inc.php.dist und die db.inc.php.dist ind main.inc.php und php.inc.php umbennenen, danach erst bearbeiten (.dist Dateien kann man einfach so herunterladen...)

In der db.inc.php muss nur wenig geändert werden (die Configs sind gekürzt, also nicht einfach kopieren): Weiterlesen »