Die Sperre von Youporn mag ja noch von einigen wenigen Gründen getragen worden sein, war meiner Meinung (und hoffentlich wird auch eine höhere Instanz als das Landgericht Hamburg so entscheiden) absolut falsch. Nur weil man nicht an den Betreiber der Seite direkt herankommt (oder im Ausland klagen müsste) geht ein Porno-Konkurrent auf einmal auf den Provider los. Wenn das so weiter geht bekommen wir bald keine Abmahnungen mehr sondern Arcor und Konkurrenten werden einfach aufgefordert unsere Domains zu sperren (wäre wenigstens billiger für den “normalen” Webseitenbetreiber^^).
Was sich die Huch Medien GmbH da jetzt aber herausnimmt setzt dem ganzen doch gleich die Krone auf. Laut Heise soll Arcor jetzt auf einmal auch Google sperren… Weil man in der Bildersuche pornographisches Material bekommen kann. Die Huch Medien GmbH ist auch diesmal wieder nicht etwa eine Elternvereinigung die etwas zum Schutz ihrer Kinder tun will, nein, sie ist einfach auch eine Porno-Firma die um ihren Reibach fürchtet… Oder doch nicht? Huch:
Zudem dürfe man sich in einem solchen Rechtssystem auch nicht beklagen, “wenn China großflächig Webseiten sperrt”.
Nebenbei scheint bei der ganzen Klagerei diesmal vergessen zu werden, dass Google auch in Deutschland eine Niederlassung hat…
UPDATE: Herr Huch hat sich im Heise-Forum zu Wort gemeldet:
Bitte mein Zitat im Artikel lesen!
Tobias Huch (167 Beiträge seit 13.05.02)
—
Der Geschäftsführer von Huch Medien, Tobias Huch, will mit seinem Vorstoß der Justiz nun auf den Zahn fühlen und die Tragweite der haftungsfreistellungen testen. “Das Gericht soll sagen, ob die Welt im deutschen Wesen genesen soll”, erklärte der Unternehmer gegenüber heise online. Wenn hierzulande Seiten wie YouPorn gesperrt werden müssten, dürfen entsprechende Anträge bei den Providern bald auch wegen eines fehlenden Impressums im Web eingehen. Zudem dürfe man sich in einem solchen Rechtssystem auch nicht beklagen, “wenn China großflächig Webseiten sperrt”.
— Nur noch mal zur Info, damit diese Meldung nicht missverstanden wird.
Ich bin gegen Zensur und staatliche Bevormundung! Gruß
Tobias Huch
Allerdings bleibt meiner Meinung nach der schale Beigeschmack dass eben jener Huch in einem Verfahren um Altersverifikationssysteme für Pornoseiten unterlegen ist… Also so ganz uneigennützig wird das wohl kaum sein.
Allerdings wird diese Klage hoffentlich die gewünschte Reaktion haben, nämlich dass sich das Landgericht endlich mal mit heftigem Widerstand sowohl von Arcor als auch einem Multi wie Google auseinandersetzen muss. Ich denke kaum, dass Arcor Interesse daran hat, das “Internet Google” nicht mehr ausliefern zu dürfen
OpenVZ bietet von sich aus keine Methode um die Virtuellen Maschinen (VE) sinnvoll zu sichern. Allerdings sind die VEs vom Hauptsystem aus gesehen nichts anderes als “normale” Ordner. Sofern man die VE stoppt, kann man auf diesen Dateien auch ohne Probleme ein Backup starten.
Nun will man aber bekannterweise für ein Backup den Server nur kurz oder am Besten überhaupt nicht herunterfahren. Die optimale Lösung mit nicht herunterfahren war mir zu stressig, für das nur kurz herunterfahren war aber schnell die Lösung gefunden: rsync mit dem Parameter –link-dest. So muss ich nur einmal ein volles Backup ziehen und rsync erzeugt bei allen darauffolgenden Backups Hardlinks im Dateisystem und reduziert so ganz nebenbei auch noch den Platzbedarf für die Backups. Trotzdem sieht jeder Backupordner wie ein vollständiges Backup aus.
Um das ganze jede Nacht zu automatisch laufen lassen zu können, habe ich noch eine kleine Schleife um das eigentliche Backup gebaut, die die aktuell laufenden VEs automatisch findet und sichert. Aktuell nicht aktive VEs werden auch nicht gesichert, an ihnen werden ja auch keine Änderungen durchgeführt. Sollte also eine VE dazu kommen, so wird in der darauf folgenden Nacht automatisch ein Full-Backup der VE geschrieben und solange die VE aktiv ist diese auch automatisch inkrementell gesichert.
for veid in `ls $VZ_HOME`;
do
if [ `vzctl status $veid | awk '{print $5}'` == "running" ]; then
if [ ! -d $BKP_BASE/$veid ]; then
mkdir -p $BKP_BASE/$veid;
fi;
echo “Backing up VE $veid”;
BKP_PATH=”$BKP_BASE/$veid/$DATUM”;
vzctl stop $veid;
rsync -a –delete –link-dest=$BKP_BASE/$veid $LAST_RUN $VZ_HOME/$veid/ $BKP_BASE/$veid/$DATUM;
vzctl start $veid;
fi;
done;
echo $DATUM > $BKP_BASE/lastRun.date
[/CODE]
Was noch fehlt ist ein Script, dass die angelegten Daily Backups ausdünnt und so Monthly und Yearly Backups anlegt. Die Ordner der Daily Backups können einfach gelöscht werden, da verlinkte Dateien erst vom Dateisystem verschwinden, wenn der letzte Link gelöscht wurde…
Nichtlustig.de, eine meiner absoluten Lieblingsseiten ist wieder online. Nach über einem Jahr scheint Joscha wieder die Zeit zu haben, Comics zu veröffentlichen und die neue Webseite zu betreiben. *freu*
Aktuell sind schon 3 neue Comics online, der Newsletter scheint seit heute auch endlich wieder zu gehen… Hoffentlich gehts in genau diesem Tempo weiter…
Gerade gefuttert: Scharfes Yoghurt. Von Almighurt gibt es jetzt “Tropische Früchte mit scharfem Chilli”. Sehr leckere Sache, schmeckt wie Pfirsich Maracuja mit ner dezenten Schärfe.
Ich bin beim rumgammeln im Netz über den Windows Live Writer gestolpert. Nach anfänglichen Problemen mit der Installation ( der komische Installer wollte den Proxy nicht fressen und meldete deswegen Fehler) schreibe ich jetzt meinen ersten Artikel in der WYSIWYG Ansicht des Programms.
Der erste Eindruck ist bis jetzt recht gut, das Tool hält sich halbwegs an die Darstellung auf dem Blog und ist recht komfortabel zu bedienen. Auch ist es nicht so hässlich überladen wie zum Beispiel Office sondern scheint sich voll auf das Bloggen zu verlassen.
Update: Die Preview entspricht wohl doch nicht so ganz dem, was WordPress nachher anzeigt. So war hier die Überschrift des nachfolgenden Beitrags leider verrutscht, da das Bild zu weit nach unten gerückt wurde… Naja, Perfektion kann man auch (oder gerade) von M$ nicht erwarten… Alles in allem scheint das Tool sich korrekt an Standards zu halten und die Schnittstellen sauber zu nutzen. Zusätzlich kann man den Writer wohl auch leicht mit Plugins erweitern, mal schauen was da kommt.
OS X for the Mac users, pretentious in their coffeeshops
Gentoo for the nerd-lords in their mother’s basement
XP for the everyday user, bound to muck around with bloody settings and registry values they should damn well leave alone
Then Vista from the Dark Lord behind his desk
In the Microsoft office, where crappy programming is performed
One OS to eat your RAM, One OS to spy on your digital media
One OS to screw them all, and in frustration bind them
In the Microsoft office, where crappy programming is performed
Ich selber mag Miranda als Messenger ja nicht sonderlich… Hat jetzt keinen bestimmten Grund, aber als Jabber-Client scheint Miranda nur mäßig geeignet zu sein. Da aber Tristan ja unbedingt Miranda nutzen will und ich unbedingt verschlüsseln können will musste da eine Lösung her. An sich kann Miranda ja per SecureIM Plugin tolle Verschlüsselung über GPG. Mein zur Zeit präferierter Client PSI (bzw. Jabbin) kann das mit installiertem GPG auch…
Theoretisch sollten die 2 also problemlos miteinander kommunizieren können… Wie gesagt theoretisch…
Als erstes schlägt hier das an sich coole Feature des automatischen Keyexchanges zu… Miranda versucht beim Initialisieren der verschlüsselten Verbindung dem Gegenüber einen Schlüssel zuzusenden… Und jetzt ratet mal was PSI nicht versteht…
Die Lösung hierfür ist an sich ganz einfach: Man bringt Miranda bei PreSharedKeys zu nutzen und weisst dem jeweiligen Gegenüber dessen GPG-Key zu. Tja, denkste.
Miranda schreit hier als allererstes dass der Key untrusted wäre… Also schnell noch den Key im GPA bzw. bei WinPT in den Optionen auf Trusted oder ähnliches setzen und dann Miranda neu starten… und siehe da… Endlich klappt die verschlüsselte Kommunikation zwischen Miranda, PSI, Pidgin etc.. Nun fehlt nur noch Trillian in der Liste..
Bei der Qualität der Vorlesungen an der Ba hat man zur Zeit oft das Verlangen einfach mal was sinnvolles während der Vorlesung zu machen. Leider haben ausgerechnet die Dozenten mit der geringsten Anziehungskraft immer etwas gegen geöffnete Laptops…
Also braucht man jetzt eben was schnucklig kleines mit dem man chatten und surfen und eventuell auch mal was Tippen kann. Da mein böses Handy leider keine ESC-Taste hat und der Mozilla Minimo auch nur eine Vergewaltigung ist, wäre der EeePc eine geniale Alternative. Weihnachten kann also kommen
So, jetzt hatte ich genügend Zeit um mir die Pizzalieferung genauer anzuhören. Ich muss sagen dass es wieder ein gutes Album ist, leider aber nicht mit Geräusch und den anderen Alben konkurriert. Es sind zwar einige hochklassige Lieder drauf, aber an manchen Stellen sind die Ärzte eben doch ein wenig zu erwachsen geworden.
Trotzdem finden sich einige echt perfekte Stellen in den Liedern, ich finde zum Beispiel “Lasse redn” einfach nur brilliant:
Lass die Leute reden und lächle einfach mild
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht
Aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht
Die Aussage dass die Hälfte der Lieder von Liebe etc handeln muss ich auch revidiern, trotzdem sind ein paar Lieder auf dem Album einfach zu sehr aus dem Leben gegriffen als dass ich sie jetzt vollständig genießen könnte…