Bye Bye Symfony

Leider gibt es ja bei symfony fleißig Querelen zwischen Francois und Fabien. Aber hier muss ich Francois recht geben, symfony entwickelt sich meiner Meinung nach in die falsche Richtung, und wenn nun Francois keine Dokumentation mehr schreibt sehe ich auch keine Zukunft für mich mehr.
Die Doku war an einigen Stellen schon zu seicht, und mit der deutlich komplexeren Version 1.1 wird sich das nicht bessern.

Ein anderer Grund ist, dass PHP eben doch Grenzen hat. Das gesamte Hin und Her aufgrund der Requesttreue nervt mich immer mehr. Ich möchte nicht Objekte in die Datenbank schreiben müssen, nur um sie für den nächsten Request wieder zurück zu holen.

Deswegen habe ich beschlossen, einen neuen Weg zu gehen was Webentwicklung angeht. Application Server sind die Zukunft. Zur Zeit gibt es massig Webframeworks, die meisten habe ich wegen der ihnen zugrundeliegenden Sprachen erst gar nicht angeschaut. Python sagt mir wegen dem Whitespace als Kontrollfluss absolut nicht zu, Ruby.. naja, ich komme da einfach nicht dran, und alle Experimente von Marc mit irgendwelchen Ruby-Servern haben mir den Server gequält…

Also musste eine Alternative ran, die erprobt, stabil und leicht zu lernen ist. Die iX hat mich immer wieder über Grails gejagt, also habe ich mir das jetzt doch einmal, nach anfänglicher Ablehnung, angeschaut. Grails basiert auf Groovy, welches komplett binärkompatibel zu Java ist, und auf Spring und Hibernate. Alles was ich bis jetzt an Experimenten mit Grails und Groovy getrieben habe war vielversprechend..

In Zukunft wird hier also symfony keine Rolle mehr spielen, dafür vermutlich Grails… So, aus dem Feedreader ist symfony auch verschwunden.. eigentlich wollte ich ja nur das kurz schreiben.