24. Nov, 2009
Nachdem ich einen meiner Rechner erfolgreich auf mein erstes “richtig” gekauftes (Msdnaa ist toll
) Windows aktualisiert hatte stellte sich für mich die Frage, was es denn nun als Office werden darf.
Office 2007 hatte es mir schon so weit angetan, dass ich es sogar in der Firma einsetze. Allerdings habe ich daheim nur für 2003 eine Lizenz
da kam es dann gerade recht, dass Microsoft frisch die 2010er Beta frei auf den Markt wirft. Also schnell runtergeladen ( geht nur im IE???) und installiert…
Der erste Eindruck: toll. Der blöde Startknubbel von 2007 ist wieder weg und durch eine sinnvolle Sidebar ersetzt worden. Die blaue Optik ist einem angenehmen grau gewichen und Outlook kann jetzt endlich auch IMAP in nutzbarer Form…
Als kleine Uberraschung tauchte dann noch eine nutzbare Threadansicht in Outlook auf… Sieht so aus, als wurde M$ an seinen Hausaufgaben sitzen.
Mal schauen was sich noch so alles finden lasst, jetzt ist erstmal wieder das “alte” Office 2007 dran…
4. Apr, 2008
Vor einiger Zeit hat mich Micha mal ein wenig mit einem Remotedesktopclient genervt. Irgendwie wollte das damals nicht hinhauen, hat mich aber neugierig gemacht. Also habe ich mir mal PCHelpWare genauer angeschaut.
PCHelpWare ist an sich nichts anderes als eine VNC-Server-Client-Kombination bei der die Rollen leicht vertauscht sind. Beim "normalen" VNC- bzw. Remotedesktopansatz ist immer der Server auch der Rechner dessen Bildschirm angezeigt werden soll. D.h. dass dieser Server auch vom Internet aus erreichbar sein muss.
Moderne Router haben durch ihr Natting und ihre Firewalls aber die Eigenart den Rechner gegen solche "Angriffe" abzuschotten und dem User dem geholfen werden soll ist es oft nicht zuzumuten den Router und die evtl. vorhandenen Firewalls sauber zu konfigurieren. Abhilfe könnte hier nur UPnP oder eine dauerhaft offene Firewall schaffen, beides gilt aber allgemein als Sicherheitslücke.
PCHelpWare geht hier einen einfachen und trotzdem genialen Weg: Server und Client vertauschen einfach die Rollen. Der Server ist jetzt (obwohl die exe Client heißt) der Viewer und der Rechner dessen Desktop angezeigt werden soll verbindet sich auf den Viewer wie auf einen Server. Das heißt, dass der "Profi" bei sich Firewall und Router sauber konfigurieren muss und danach die vorbereitete PCHelpWare_server.exe an den Hilfesuchenden schickt. Dieser verbindet sich mit dem Helfer und sein Desktop wird angezeigt. Auf Userseite ist dafür dann, außer einer evtl. Freigabe der Firewall / UAC unter Vista, keine Einstellung nötig.
Alles in Allem eine große Hilfe wenn es darum geht Remotehilfe zu leisten, hier versagt ja schon Windows von Haus aus, sobald ein Router "im Weg" ist…
Im Anschluss gehe ich einmal Beispielhaft eine Konfiguration durch:
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19. Mrz, 2008
Seit ca. 1 Monat spiele ich hin und wieder mit Windows Vista auf meinem Hauptsystem. Dank der BA bekomme ich eine Business Version kostenlos und völlig legal. Ich muss sagen dass mir Vista inzwischen, trotz anfänglicher Abneigung, recht gut gefällt.
Das XP das zuvor parallel zu meinem Ubuntu Linux installiert war hatte seit ich auf eine neue Platte umgestiegen bin massiv Probleme mit größeren Kopieraktionen. An der Platte lag es allerdings nicht, die ist auch bei allen Tests per S.M.A.R.T oder bei Zugriffen von Linux aus wunderbar in Ordnung.
Der bisher einzige Minuspunkt ist die umständliche Umkonfiguration des Ausschaltbuttons im Startmenu. Per Default wird man hier genötigt den Rechner nur in den Standbymodus herunterzufahren, nicht in den sinnvollen Ruhezustand. Diese Einstellung ist leider tief in den Energieprofilen verborgen, die Einstellungen für die Hardwareschalter sind da an besseren Stellen versteckt.
Leider habe ich auch mit ein paar Programmen Probleme. So habe ich die Daemon Tools leider bis jetzt nicht zum Laufen gebracht und auch Command&Conquer Red Alert 2 scheint sich erfolgreich zu weigern.
Heute dann die große Überraschung: Service Pack 1, das laut Microsoft erst in näherer Zukunft "wirklich" erscheinen sollte ist im Microsoft Update eingetragen. Anscheinend erkennt Microsoft Update automatisch ob das System schon SP1 kompatibel ist oder nicht.
Also schwups ne halbe Stunde investiert und Service Pack 1 installiert. Ausser einem geänderten Eintrag bei System kann ich bis jetzt keine Neuerungen feststellen… Liegt aber vielleicht auch daran dass das meiste unter der Haube passiert ist und ich bis jetzt auch vollständig mit der Performance von Vista zufrieden war.